Wenn eine Website zu langsam ist, liegt es selten an der Technik im Hintergrund. In fast allen Fällen, die mir untergekommen sind, ließ sich die Verzögerung auf vier Dinge zurückführen, und keines davon erfordert einen Neubau.
Die vier Ursachen
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Bilder in Originalgröße
Ein Foto aus der Kamera hat mehrere Megabyte und eine Kantenlänge, die kein Bildschirm braucht. Wird es unverändert eingebunden, lädt der Besucher die volle Datei und der Browser rechnet sie klein. Das ist der mit Abstand häufigste Einzelposten.
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Skripte, die das Rendern blockieren
Analyse-Werkzeuge, Chat-Fenster, Schriftladeprogramme: Jedes davon kann den Aufbau der Seite anhalten, bis es selbst fertig ist. Vieles davon lässt sich verschieben, manches ersatzlos streichen.
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Fehlendes Caching
Ohne passende Header lädt jeder Besuch alles neu, auch das, was sich seit Monaten nicht geändert hat. Das ist reine Konfiguration und kostet nichts außer der Zeit, sie einmal richtig zu setzen.
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Zu viele Schriftschnitte
Vier Schriften in je drei Stärken sind zwölf Dateien, die geladen werden müssen, bevor Text erscheint. Zwei Schnitte reichen für fast jedes Projekt.
Der Unterschied zwischen einer langsamen und einer schnellen Website ist meistens kein besserer Server, sondern weniger Ballast.
In welcher Reihenfolge
Fangen Sie bei den Bildern an. Sie machen auf den meisten Seiten den größten Anteil des Datenvolumens aus, und die Umstellung ist mechanisch: passende Größe, modernes Format, Ladeverhalten festlegen. Danach die Skripte, dann das Caching, dann die Schriften.
Messen Sie vorher und nachher. Ohne Ausgangswert lässt sich nicht sagen, ob eine Maßnahme etwas gebracht hat, und man optimiert leicht an der falschen Stelle weiter.
Was das mit Sichtbarkeit zu tun hat
Ladezeit ist ein Rankingfaktor, aber der Effekt auf das Verhalten der Besucher ist der handfestere Teil. Wer auf eine leere Seite schaut, wartet nicht lange, und ein Besucher, der vor dem ersten Inhalt abspringt, taucht in keiner Conversion-Statistik auf.
- Vier Ursachen erklären fast jede langsame Website.
- Bilder zuerst: dort liegt normalerweise der größte Anteil des Datenvolumens.
- Skripte lassen sich meist verschieben, manche ersatzlos streichen.
- Caching ist Konfiguration, keine Entwicklungsarbeit.
- Vor und nach jeder Maßnahme messen, sonst optimiert man ins Blaue.
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